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Aktuelle News

Kalenderwoche 12: 21. - 27. März 2005
24.03.2005 „Flying Blue“ – Das neue Vielfliegerprogramm für 66.3 Millionen Kunden des Luftfahrtkonzerns Air France-KLM
24.03.2005 Lufthansa Vorstandsvorsitzender Mayrhuber bilanziert: "Wir sind schlanker und leistungsfähiger" - Integration der SWISS in den Lufthansa Konzern eröffnet neue Chancen
24.03.2005 Reisen auf höchstem Niveau: Mit den SWISS First Class Specials auf alle Kontinente
22.03.2005 SWISS startet mit Lufthansa in eine neue Zukunft
21.03.2005 SWISS baut Angebot im Sommerflugplan saisonal aus
21.03.2005 Marriott-Hotelwelt wächst weiter: 50.000 neue Hotelzimmer rund um den Globus geplant

24.03.2005
„Flying Blue“ - Das neue Vielfliegerprogramm für 66.3 Millionen Kunden des Luftfahrtkonzerns Air France-KLM

Flying Blue Silver CardAb Juni 2005 werden zum ersten Mal die Bonusprogramme zweier großer europäischer Fluggesellschaften zu einem einzigen Vielfliegerprogramm zusammengelegt: „Fréquence Plus“ von Air France und „Flying Dutchman“ von KLM werden so zu „Flying Blue“.

Mit zehn Millionen Mitgliedern präsentiert sich „Flying Blue“ als wichtiges Instrument für Air France und KLM, um den treuen Kunden attraktive Vorteile zu bieten und als Garantie für erstklassige, harmonisierte Serviceleistungen unabhängig davon, mit welcher der beiden Fluggesellschaften die Karteninhaber fliegen.

„Flying Blue“ ist ein starkes Symbol für den erfolgreichen Zusammenschluss von Air France und KLM.

Dieses gemeinsame Programm passt perfekt in die globale Marketingstrategie des Konzerns, die auf dem Konzept „ein Konzern, zwei Fluggesellschaften“ beruht und die 66,3 Millionen Kunden von Air France und KLM in den Mittelpunkt stellt.

„Flying Blue“ ist ein innovatives Programm mit einfachen Modalitäten, das sich in vier Versionen präsentiert – Ivory, Silver, Gold und Platinum – und allen Kunden die Vorteile des dualen Streckennetzes der beiden Marken Air France und KLM eröffnet.

Kundenzufriedenheit steht für „Flying Blue“ an erster Stelle. Deshalb bündelt dieses neue Bonusprogramm das Beste, was seine beiden Vorgänger „Fréquence Plus“ und „Flying Dutchman“ zu bieten haben. Selbstverständlich werden die Inhaber einer „Fréquence Plus“ oder einer „Flying Dutchman“ Karte automatisch in das neue Programm eingegliedert und ihre Meilen gleichwertig auf das neue Konto übertragen (1 Fréquence Plus Meile = 1 Flying Blue Meile, 1 Flying Dutchman Meile = 1 Flying Blue Meile).

Mit mehr als 30 Partner-Airlines, den insgesamt 18 000 täglichen Flügen und 900 Destinationen bietet das Programm den Kunden eine Vielzahl von attraktiven Möglichkeiten, Meilen zu sammeln und einzulösen. Dazu kommen noch rund hundert andere Partner, die das Meilenkonto abheben lassen. Im Laufe der nächsten Monate erhalten „Fréquence Plus“ und „Flying Dutchman“ Mitglieder auf dem Postweg praktische Informationen zu „Flying Blue“ und etwas später auch eine detaillierte Broschüre .

Der Zusammenschluss von Air France und KLM ließ bereits neue, innovative Brücken zwischen den beiden Fluggesellschaften entstehen. Die Harmonisierung der Zielorte, die kombinierbaren Tarife oder auch die Abstimmung der beiden Drehkreuze Paris-CDG und Amsterdam-Schiphol sind gezielte Maßnahmen, um allen Kunden das gesamte Streckennetz der beiden Fluggesellschaften zu eröffnen.

Im September 2003 unterzeichneten Air France und KLM ein Abkommen für den Zusammenschluss der beiden Fluggesellschaften. Im Mai 2004 entstand daraus die führende europäische Luftfahrtgesellschaft. Sie setzt sich aus einer Holding-Gesellschaft und zwei Fluggesellschaften zusammen, die ihren Markennamen, ihre Identität und drei Tätigkeitsbereiche beibehalten. Der neue Konzern beschäftigt über 106 000 Mitarbeiter und befördert 66,3 Millionen Passagiere mit 556 Flugzeugen zu 225 Destinationen. Nach Umsatz rangiert der Konzern weltweit an erster Stelle und wird zur führenden europäischen Fluggesellschaft.Top

24.03.2005
Lufthansa Vorstandsvorsitzender Mayrhuber bilanziert: "Wir sind schlanker und leistungsfähiger" - Integration der SWISS in den Lufthansa Konzern eröffnet neue Chancen
Eine gesunde Bilanz präsentierte Lufthansa Vorstandsvorsitzender Wolfgang Mayrhuber am 23. März in Frankfurt. "Unsere finanzielle Stärke und unser wirtschaftlicher Erfolg sind die Grundlage, um aus dem Konsolidierungsprozess im europäischen Luftverkehr gestärkt hervorzugehen. Mit Lufthansa und SWISS schließen sich zwei weltweit anerkannte Airlines mit ausgeprägtem Qualitäts- und Serviceverständnis zusammen. Was zählt, sind die offensichtlichen Vorteile für unsere Kunden. Mehr Zielorte, bessere Verbindungen, durchgängige Vielfliegerprogramme und gemeinsame Loungezugänge steigern die Attraktivität beider Unternehmen. Der Zusammenschluss ist nicht nur gut für die Schweiz und Deutschland, er ist auch vorteilhaft für unsere Star Alliance Partner und stärkt die europäische Luftfahrt."

Mayrhuber blickte auf ein erfolgreiches Jahr mit deutlich erhöhtem Gewinn zurück: "Wir hatten uns für das vergangene Jahr viel vorgenommen, und das haben wir auch erreicht. Unsere Finanzbasis ist noch stärker geworden, die Kundenzufriedenheit ist hoch wie nie und unser Fitnessprogramm läuft: Wir sind heute schlanker und leistungsfähiger." Der operative Gewinn wurde um 347 Millionen Euro auf 383 Millionen Euro gesteigert. Auch die Lufthansa-Aktionäre profitieren von dem guten Ergebnis: Vorstand und Aufsichtsrat werden der Hauptversammlung am 25. Mai eine Dividende von 0,30 Euro je Aktie vorschlagen. Für das Jahr 2005 rechnet Lufthansa unter Berücksichtigung der Integration der SWISS mit einem operativen Ergebnis in Höhe des Vorjahres.

Der Konzern wird sich weiter auf seine Kernkompetenzen konzentrieren. "Die einzelnen Geschäftsfelder werden sich mit unterschiedlicher Geschwindigkeit entwickeln. Im vergangenen Jahr haben wir begonnen, uns auf das Airlinegeschäft zu fokussieren." Dieses hat mit einem operativen Gewinn von 265 Millionen Euro ein außerordentlich gutes Ergebnis erzielt. Mayrhuber stellte besonders das profitable Wachstum und die Investitionen in die Produktqualität heraus: "Die Kundenzufriedenheit ist auf Höchstniveau und wir können noch zulegen. Unsere Kunden sind begeistert von FlyNet und unserem Lounge-Konzept; ebenso vom freien Mittelsitz in der Businessclass im Kontinentalverkehr und unserem Schlafsessel auf Interkontinentalflügen. Qualität und innovative Servicekonzepte haben Konjunktur, ebenso wie unsere attraktiven Schnäppchenpreise."

Der Vorstandsvorsitzende zeigte sich auch mit der Entwicklung der anderen Geschäftsfelder zufrieden: "Wir haben für jedes Geschäftsfeld Erfolge zu melden. Alle Geschäftsfelder haben ihr Ergebnis verbessert." Thomas Cook erzielte wieder einen operativen Gewinn und auch die Restrukturierung der LSG macht deutliche Fortschritte. Lufthansa Technik, Lufthansa Cargo und Lufthansa Systems erzielten positive operative Ergebnisse.

Der Aktionsplan wird weiter konsequent umgesetzt. Ziel sind Ergebnisverbesserungen von 1,2 Milliarden Euro bis 2006. "Wir konnten bis zum Ende des Berichtsjahres eine Kostenreduzierung von 378 Millionen Euro realisieren. Die Einigungen mit ver.di und der Vereinigung Cockpit zum Jahresende waren wichtige Schritte, um die Zukunftsfähigkeit von Lufthansa zu sichern", so Mayrhuber. "Bis Ende 2005 werden wir eine weitere Entlastung von 402 Millionen Euro erreichen."

Das Geschäftsjahr 2004 in Zahlen
Im Jahr 2004 erzielte der Lufthansa Konzern einen Umsatz von 17,0 Milliarden Euro, dies ist eine Steigerung von 6,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Die Fluggesellschaften erlösten 12,9 Milliarden Euro, ein Plus von 10,3 Prozent. Mit einer Steigerung um 1,4 Prozent auf knapp 1,8 Milliarden Euro blieben die sonstigen betrieblichen Erträge fast auf Vorjahresniveau. Sie enthalten Buchgewinne von insgesamt 402 Millionen Euro. Davon entfallen 292 Millionen Euro auf den Verkauf von 13,2 Prozent Anteilen an der Amadeus Global Travel Distribution SA und insgesamt 113 Millionen Euro auf die Verkäufe der Autobahn Tank & Rast Holding, der Lufthansa Gebäudemanagement Gruppe und weiterer Gesellschaften.

Die betrieblichen Aufwendungen sind 2004 um 0,3 Prozent gesunken. Sie betrugen insgesamt 17,8 Milliarden Euro. Der Materialaufwand nahm um 14,4 Prozent auf 8,2 Milliarden Euro zu. Hauptursache waren die gestiegenen Treibstoffpreise. Im Jahr 2004 musste der Konzern für Treibstoff 1,8 Milliarden Euro ausgeben, dies waren 34,5 Prozent oder 467 Millionen Euro mehr als im Vorjahr. Ohne die Maßnahmen zur Preissicherung wäre die Rechnung sogar noch um 232 Millionen Euro höher ausgefallen.

Für das Jahr 2004 weist Lufthansa einen Gewinn nach Steuern von 404 Millionen Euro aus. Im Vorjahr war aufgrund außerordentlicher Abschreibungen noch ein Verlust von 984 Millionen Euro angefallen. Auch das operative Ergebnis wurde deutlich verbessert und wuchs um 347 Millionen Euro auf 383 Millionen Euro.

Die Investitionen erhöhten sich im Wesentlichen durch die Modernisierung und Erweiterung der Flotte um 54,4 Prozent auf 1,8 Milliarden Euro. Sie konnten wie schon in den Vorjahren komplett aus dem Cashflow bedient werden.

Zum Jahresende überstiegen die flüssigen Mittel die Finanzschulden um 418 Millionen Euro. Im Vorjahr wurde noch eine Nettokreditverschuldung von 591 Millionen Euro ausgewiesen.Top

24.03.2005
Reisen auf höchstem Niveau: Mit den SWISS First Class Specials auf alle Kontinente

Komfort, Luxus, Ruhe und Privatsphäre. Dafür steht die First Class der SWISS. Ab sofort bietet die Schweizer Fluggesellschaft auf zahlreichen interkontinentalen Verbindungen mit den SWISS First Class Specials attraktive Tarife für den anspruchsvollen Passagier. Buchbar sind die Tarife bis zum 30. Juni 2005, der Reisezeitraum endet am 31. Dezember 2005.

Wer sich auf die Spuren der Pharaos in Ägypten begeben möchte, reist beispielsweise mit dem First Class Special ab 2.250 EUR bequem nach Kairo. Etwas länger können Passagiere auf einem Flug nach Bangkok das umfangreiche Serviceangebot der SWISS First Class genießen. In die thailändische Metropole geht es ab 3.350 EUR. Ein Fluggenuss über den Atlantik nach New York (JFK) oder Boston ist ab 4.050 EUR buchbar. Weitere Ziele des SWISS First Class Specials sind Chicago, Hongkong, Johannesburg, Los Angeles, Sao Paulo, Singapur und Tokio.

Die genannten Preise gelten für den Hin- und Rückflug ab allen deutschen SWISS-Destinationen und verstehen sich zzgl. Gebühren und Buchungsentgelt. Je nach Abflugort können die Tarife leicht variieren. Buchbar sind die SWISS First Class Specials ab sofort bis zum 30. Juni 2005. Der Reisezeitraum beginnt ab sofort und endet am 31. Dezember 2005. Der maximale Aufenthalt beträgt ein Jahr.

Zu einem der Höhepunkte eines SWISS First Class Fluges zählt der à-la-Carte-Service mit feinstem Porzellan. Serviert werden Gerichte, die im Rahmen des preisgekrönten kulinarischen Konzeptes "Swiss Taste of Switzerland" speziell für die First und Business Class von Schweizer Starköchen kreiert werden.

Swiss International Air Lines fliegt ab acht deutschen Flughäfen über Basel und Zürich in die ganze Welt. Insgesamt bedient die Schweizer Fluggesellschaft 74 Ziele in 41 Ländern.Top

22.03.2005
SWISS startet mit Lufthansa in eine neue Zukunft
"Grünes Licht" für Lufthansa und Swiss: Der Aufsichtsrat der Deutschen Lufthansa AG und der Verwaltungsrat der Swiss International Air Lines AG haben heute dem gemeinsam von beiden Unternehmen entwickelten Geschäftsmodell zur Übernahme und Integration der SWISS in den Lufthansa-Konzern zugestimmt. Die Schweizerische Eidgenossenschaft, der Kanton Zürich und weitere Großaktionäre unterstützen die Transaktion. Bislang liegt für über 80% des SWISS Aktienkapitals eine entsprechende Zustimmung vor. Lufthansa Vorstandsvorsitzender Wolfgang Mayrhuber und SWISS-CEO Christoph Franz werden den Integrationsvertrag heute um 20 Uhr in Zürich unterzeichnen.

Lufthansa Vorstandsvorsitzender Wolfgang Mayrhuber betont die Vorteile der Integration für beide Airlines: "Mit Lufthansa und SWISS schließen sich zwei weltweit anerkannte Airlines mit ausgeprägtem Qualitäts- und Serviceverständnis zusammen. Was zählt, sind die offensichtlichen Vorteile für unsere Kunden. Mehr Zielorte, bessere Verbindungen, durchgängige Vielfliegerprogramme, Loungezugänge und vieles mehr steigern die Attraktivität beider Unternehmen. Der Zusammenschluss ist nicht nur gut für die Schweiz und Deutschland, er ist auch vorteilhaft für unsere STAR Partner und stärkt die europäische Luftfahrt."

Christoph Franz, CEO und Präsident der Konzernleitung von SWISS sagte zu dem erfolgreichen Abschluss der Verhandlungen mit Lufthansa: "Die SWISS kann als Mitglied des Lufthansa-Konzerns ihre Aufgabe dauerhaft noch besser erfüllen, die Schweiz mit der Welt zu verbinden. Mit dem erweiterten Angebot durch die Einbindung in dieses führende Netzwerk, abgestimmten Flugplänen und dem Zugang zu den Lounges von Lufthansa und deren Partner wird die SWISS für ihre Kunden noch attraktiver. Die Basis für eine positive Entwicklung der SWISS liegt jedoch weiterhin in der Schaffung einer wettbewerbsfähigen Kostenstruktur." SWISS wird das im Januar 2005 angekündigte Restrukturierungs­programm deshalb konsequent weiter führen. Nach wie vor will das Unternehmen die laufenden Verhandlungen über neue Gesamtarbeitsverträge zügig abschliessen, wie dies am Wochenende mit drei Bodengewerkschaften bereits erfolgt ist. Christoph Franz: "Der Integrationsvertrag sichert die faire Entwicklung des Drehkreuzes Zürich, die Größe unserer Langstreckenflotte, die Qualitätsmarke SWISS und den Erhalt der SWISS als operative Fluggesellschaft mit Sitz in der Schweiz." Zur langfristigen Sicherung der Schweizer Luftverkehrsinfrastruktur wird für zehn Jahre eine unabhängige Stiftung nach Schweizer Recht gegründet, die einen Vertreter für den Lufthansa Aufsichtsrat und zwei Verwaltungsratsmitglieder von Swiss vorschlagen kann.

Lufthansa wird mit der Integration von SWISS ihre Stellung als international führender Netzwerkcarrier weiter ausbauen. Durch den Zugang zu einem attraktiven Markt mit hoher Wirtschaftskraft und die Harmonisierung des Nachbarschaftsverkehrs stärkt Lufthansa nachhaltig ihre Wettbewerbsposition. Bereits zum Winterflugplan 2005/2006 steht den Kunden beider Gesellschaften ein erweitertes, weltumspannendes Angebot zur Verfügung.

Durch die Übernahme entstehen erhebliche Synergien auf der Ertrags- und Kostenseite, die sich schrittweise erhöhen und ab dem Jahre 2007 jährlich rund 160 Millionen Euro (rund 250 Millionen Schweizer Franken) betragen.

Das gemeinsam erarbeitete Geschäftsmodell sieht vor, dass SWISS eine weitgehend eigenständige Fluggesellschaft mit Geschäftsleitung und Sitz in der Schweiz, mit eigener Flotte und Crew bleibt und im Lufthansa-Verbund als Profit-Center geführt wird. SWISS wird ihren eigenen Markenauftritt behalten, ihre Stärken weiter entwickeln und ihren Standortvorteil im Schweizer Markt ausbauen. Dazu gehören ein nachfragegerechtes internationales Streckennetz und ein interkontinentales Drehkreuz am Standort Zürich, das neben den Lufthansa-Drehkreuzen Frankfurt und München gleichberechtigt entwickelt werden soll. Lufthansa wird die Langstreckenflotte der SWISS um zwei zusätzliche Flugzeuge erweitern, falls wettbewerbsfähige Kostenstrukturen vorliegen.
Dem Unternehmen SWISS und seinen Mitarbeitern eröffnen sich langfristige Perspektiven.

Transaktionsstruktur
Ziel ist die vollständige Übernahme der SWISS. Aufgrund der kartellrechtlichen Anforderungen und zur Sicherung der Verkehrsrechte erfolgt der Erwerb in mehreren Stufen. Die Aktien der SWISS werden von einer neu gegründeten Schweizer Gesellschaft (AirTrust) gehalten. In einem ersten Schritt erwirbt Lufthansa 11% an AirTrust. Nach kartellrechtlicher Freigabe wird der Anteil auf 49% erhöht. Gleichzeitig werden Verhandlungen zur Sicherung der Luftverkehrsrechte geführt. Bei Vorliegen von entsprechenden Übereinkünften wird Lufthansa SWISS zu 100% übernehmen.

Lufthansa wird über AirTrust den Free-Float-Aktionären der SWISS voraussichtlich im Mai ein Übernahmeangebot unterbreiten. Die Höhe errechnet sich aus dem Durchschnittskurs der SWISS Aktie der zurückliegenden 30 Handelstage, ausgehend vom Tag der Anmeldung bei der Übernahmekommission in der Schweiz (voraussichtlich 23. März 2005). Lufthansa wird für rund 15% der SWISS Aktien rund 45 Millionen Euro (rund 70 Millionen Schweizer Franken) aufwenden.

Die SWISS-Grossaktionäre erhalten für den Tausch ihrer Aktien einen Besserungsschein (Outperformance-Option), dessen Auszahlung im Jahre 2008 von der Kursentwicklung der Lufthansa Aktie gegenüber einem Vergleich von Konkurrenzwerten abhängig ist. Bei 50% besserer Kursentwicklung der Lufthansa Aktie beträgt die maximale Auszahlung
rund 250 Millionen Euro (rund 390 Millionen Schweizer Franken).

Insgesamt liegt der Kaufpreis für den vollständigen Erwerb von SWISS zwischen
ca. 45 Millionen Euro und 300 Millionen Euro (zwischen 70 Millionen und 460 Millionen Schweizer Franken).

Zahlen zu Lufthansa und SWISS
Mit Lufthansa flogen im vergangenen Jahr 50,9 Millionen Passagiere zu 176 Zielen, mit SWISS 9,2 Millionen zu 70 Zielen. Der Lufthansa Konzern beschäftigt rund 90.000 Mitarbeiter und betreibt eine Flotte von 377 Flugzeugen (konsolidierte Flotte). Der SWISS Konzern mit 7.900 Mitarbeitern setzt derzeit 80 Flugzeuge (Gesamtflotte) ein.Top

21.03.2005
SWISS baut Angebot im Sommerflugplan saisonal aus
74 Ziele weltweit können mit Swiss International Air Lines im Sommerflugplan erreicht werden. Dies sind vier Destinationen mehr als im Sommerflugplan des Vorjahres. Damit bedient SWISS in Europa 47 Destinationen. Im Interkontinentalbereich fliegt SWISS 27 Destinationen an. Der Sommerflugplan gilt ab 27. März 2005.

Mit insgesamt 74 Destinationen in 41 Ländern hält SWISS im Sommerflugplan 2005 ein attraktives Angebot bereit. Im Europaverkehr werden 47 Destinationen in 22 Ländern angeflogen, im Interkontinentalverkehr 27 Ziele in 19 Ländern. In Europa werden fünf neue Destinationen angeboten, davon vier saisonal zwischen Mitte Juni und Mitte September. Ausserdem können 14 zusätzliche Ziele mit einer LX-Flugnummer direkt ab der Schweiz mit einer unserer Partner-Airlines dank Codeshare erreicht werden. Zusammen mit ihren Partnern bietet SWISS ihren Kunden damit ein weit verzweigtes Streckennetz mit Verbindungen in alle fünf Kontinente sowie die Vorzüge ihres attraktiven Meilenprogramms Swiss TravelClub.

Noch angenehmer wird das Reisen am Flughafen Zürich. Mit dem neuen Benutzerkonzept profitieren Reisende von einem leicht verständlichen und klaren Konzept: SWISS-Flüge innerhalb von Europa und Nordafrika werden künftig über die Gates im Dock A abgefertigt. Alle anderen SWISS-Flüge starten von den Gates im Dock E. Damit wird Zürich zu einer der attraktivsten Ein- und Umsteigeplattformen in Europa.

Europa-Verkehr
In Zürich bleibt das Streckennetz nahezu unverändert. Als neue Destination kommt Porto hinzu, welches zwischen Mitte Juni und Mitte September saisonal zwei bis drei mal wöchentlich angeflogen wird. Saisonal werden zusätzliche Nachtflüge nach Lissabon und Istanbul angeboten.

Ab dem EuroAirport Basel-Mulhouse-Freiburg fliegt SWISS im Sommerflugplan mit einem erweiterten Angebot. Neu in den Flugplan aufgenommen werden Valencia (4x wöchentlich) und Palma de Mallorca (5x wöchentlich), hinzu kommen von Juni bis September saisonale Flüge (2-3x wöchentlich) nach Ajaccio (Korsika), Olbia (Sardinien) und Neapel. Der wichtige Markt London wird mit einer vierten täglichen Frequenz bedient. SWISS fliegt dabei den zentrumsnahen Flughafen London City an. Nicht mehr im Angebot ist hingegen Birmingham. Die bisher von Crossair Europe bedienten Strecken werden von SWISS übernommen, da die Gesellschaft ihren Betrieb Ende März einstellen wird.

In Genf bleibt das Streckennetz unverändert. Für die Strecke Genf-Paris wurde mit Air France eine Partnerschaft vereinbart. Im Laufe des Sommerflugplans 2005, spätestens auf den 1. Mai, wird auf den zehn täglichen Air France Flügen ein Codeshare-Abkommen eingeführt. SWISS stellt ihre eigenen Flüge ein. Damit erweitert sich das Angebot für SWISS-Kunden von sechs auf zehn Flüge täglich.

Interkontinental-Verkehr
Das interkontinentale Streckennetz bleibt bestehen. SWISS bietet aus Zürich und Genf unverändert 27 Direktverbindungen zu interkontinentalen Zielen an.

Erweitert wird dieses Angebot wie bis anhin von Codeshare-Partnern der SWISS: ab Zürich können drei und ab Genf eine weitere Destination direkt erreicht werden. Weitere Codeshare-Flüge zu Zielen in den USA, Spanien, Finnland und Australien (nur Sydney) bietet SWISS ab den Umsteige-Plattformen ihrer Partner American Airlines, Iberia, Finnair und Qantas an.

Flugplan
Der SWISS-Flugplan wird viersprachig in einer Auflage von 230'000 Exemplaren gedruckt. Er ist in Reisebüros und allen SWISS-Verkaufsstellen erhältlich oder kann auf swiss.com abgerufen werden. Der Flugplan kann aber auch einfach und praktisch auf den eigenen Computer oder auf einen Taschencomputer (PDA) geladen und mittels monatlichem Update immer aktuell gehalten werden.Top

21.03.2005
Marriott-Hotelwelt wächst weiter: 50.000 neue Hotelzimmer rund um den Globus geplant
Das Portfolio von Marriott International expandiert auch in den nächsten Jahren kontinuierlich weiter: Zur Zeit befinden sich 50.000 neue Zimmer in 350 Hotels rund um die Welt in der Entwicklung. Davon sind alleine 40 Prozent in First-Class- oder Luxushotels geplant und wiederum die Hälfte von diesem Potential wird sich außerhalb der USA und Kanada befinden. Ed Fuller, President and Managing Director von Marriott International fügt aktuell hinzu, dass sich mehr als die Hälfte dieser neuen Zimmer bereits in Bau befinden oder geplante Übernahmen bestehender Hotels sind.

Folgende Hotels sollen noch in 2005 eröffnen:
• Renaissance Bali Resort & Spa mit 116 Zimmern (Herbst 2005)
• Capri Marriott Tiberio Palace Resort & Spa mit 61 Zimmern (Frühsommer 2005)
• Rom Marriott Park Hotel mit 571 Zimmern - eines der größten Konferenzhotels Europas (Ende 2005)
• Zwei Renaissance Hotels in Kasachstan: Renaissance Aktau Hotel mit 120 Zimmern und Renaissance Atyrau Hotel mit 202 Zimmern
• Drei Hotels in Mexiko: Torreon Marriott Hotel mit 152 Zimmern, Courtyard by Marriott Torreon mit 74 Zimmern und das Courtyard by Marriott Toluca mit 153 Zimmern
• Hyderabad Marriott Hotel mit 308 Zimmern (Indien)
• Miri Marriott Resort & Spa in Malaysia mit 225 Zimmern
• Marriott Executive Apartments in Sao Paulo, das erste Hotel dieser Marke in Lateinamerika
• Zwei weitere Hotels in China: Shenzen Marriott Hotel mit 450 Zimmern und das Renaissance Wuhan Hotel mit 289 Zimmern - insgesamt steigt die Anzahl der Hotels in China damit auf 28 bis zum Jahresende.

Aktuell wurde im indischen Delhi ein weiteres Büro eröffnet, um die Expansion in Indien zu verstärken. Es ergänzt die bereits bestehenden Entwicklungsabteilungen in Zürich, London, Dubai, Hongkong und Peking. "Wir haben gerade den asiatischen und pazifischen Raum besonders im Auge", erläutert Ed Fuller. "Mehr als 45 Prozent aller Eröffnungen in dieser Region der Welt werden in China sein. Bereits zwei neue Anlagen haben Anfang des Jahres dort eröffnet: Das Renaissance Suzhou Hotel mit 380 Zimmern und das Peking Palm Springs Marriott Executive Apartments mit 226 Einheiten. Weiterhin steht auch Macau auf unserer Wunschliste, wir suchen dort verstärkt nach Optionen."

Fuller sieht neue Trends durch die starken Quellmärkte China, Indien und Russland entstehen. Diese Länder werden einen signifikanten Einfluss auf die Reisevolumina in Asien, Europa und dem Nahen Osten haben. Ein weiteres großes Potential besteht im Wellness-Bereich: Spas werden immer beliebter, sowohl in Geschäftsreise- als auch in Ferienzielen. Beispiel sind das erst kürzlich eröffnete Sanya Marriott Resort & Spa in China und das bereits mehrfach ausgezeichnete JW Marriott Phuket Resort & Spa in Thailand. "Wir haben nun mehr als 60 Spas in unserem weltweiten Portfolio, jedes von ihnen bietet unter anderem auch besondere einheimische Anwendungen an."

Zusätzlich zur aktuellen Expansionsstrategie wird zur Zeit viel in Renovierung und Erneuerung der über 2.600 existierenden Hotels investiert. So hat Marriott International beispielsweise erst Anfang des Jahres ein neues Bettenkonzept vorgestellt: Mehr als 628.000 Betten samt kompletter Ausstattung werden noch in diesem Jahr weltweit ausgetauscht.Top

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