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Der Technik sei Dank: Geschäftsreisende finden sich auf Reisen sehr produktiv

ESCHBORN | 24.08.2016

Geschäftsreisende nehmen immer mehr technische Geräte mit auf Reisen und fühlen sich dadurch viel produktiver, da sie unterwegs die Geschäfte fortführen können. Das zeigt die „CWT Connected Traveler Study“, die heute von Carlson Wagonlit Travel veröffentlicht wird. Für die Studie wurden mehr als 1.900 Geschäftsreisende befragt. Reisende haben durchschnittlich vier verschiedene Gerätetypen dabei (Mobiltelefon, Tablet, Laptop, Ladegerät, Reiseadapter, Kopfhörer, etc.), von denen das Smartphone der Reisebegleiter ist, „ohne den sie nicht leben können“. Mehr als 80 Prozent der Reisenden weltweit nutzen ihr Mobilfunkgerät, um unterwegs Geschäfte fortzuführen.

 

Technologien fördern Produktivität der Geschäftsreisenden

88 Prozent der Reisenden glauben, dass Geschäftsreisen durch die neuen Technologien besser gesteuert werden können. Das führt bei einer Mehrheit der Reisenden (78 Prozent) dazu, dass sie Möglichkeiten für geschäftliche Reisen gerne wahrnehmen und diese als sinnvoll für ihre Aufgaben einstufen (72 Prozent).

 

Die Geschäftsreisenden verfügen heute über sehr viel Erfahrung und nutzen dieses Wissen für die Reiseplanung. Mehr als die Hälfte der Reisenden verlässt sich auf Erfahrungen früherer Reisen während der Reiseplanung, zusätzlich zu Webseiten von Hotels (54 Prozent) und Airlines (50 Prozent). Airline- und Hotel-Apps (45 Prozent) sind neben Karten-Apps (41 Prozent) die meist genutzten Apps der Reisenden.

 

„Geschäftsreisende können dank der technischen Möglichkeiten viel produktiver sein, als noch vor fünf Jahren“, sagt Simon Nowroz, Chief Marketing Officer, bei Carlson Wagonlit Travel. „Denken wir allein an die Fortschritte bei den Leerlaufzeiten zwischen Flug, Taxi und Hotel. Heute können sich die Geschäftsreisenden einloggen und arbeiten – im Flugzeug oder egal wo sie gerade sind. Mit der anhaltenden Entwicklung der Tablets sowie der zahlreichen Apps fühlen sich die Reisenden immer mit der Außenwelt verbunden, während Sie unterwegs sind.“

 

Die Studie zeigt, dass geschäftliche Beziehungen und die Produktivität durch Geschäftsreisen gestärkt werden. Neun von zehn Geschäftsreisenden geben an, dass sie durch die Reisen neues Wissen und neue Perspektiven erworben haben; 80 Prozent sehen durch Geschäftsreisen ihre Produktivität gestärkt. Außerdem überwiegen für neun von zehn der Befragten die positiven Aspekte des Reisens, sowohl für den Aufbau geschäftlicher Beziehungen (93 Prozent), als auch im privaten Umfeld (77 Prozent).

 

Geschäftsreisende sorgen sich um zwei Dinge

Mehr als zwei Drittel der Reisenden findet, das Reisen sicherer geworden ist. Dennoch ist fast die Hälfte um ihre eigene Sicherheit besorgt. Das bewegt immer mehr Reisende (68 Prozent) dazu, manchmal oder immer eine Reiseversicherung abzuschließen. Außerdem haben Geschäftsreisende Schwierigkeiten ihre Alltagsgewohnheiten aufrecht zu erhalten. Mehr als die Hälfte der Reisenden sieht ihre Sportmöglichkeiten und Aktivitäten, die das körperliche Wohlbefinden fördern, durch die Reisetätigkeit unterbrochen.

 

Die Studie zeigt auch die Unterschiede in der Kontaktaufnahme mit Kollegen oder der Familie. Während die Reisenden mit ihren Familien und Freunden über Telefon (44 Prozent), Skype (24 Prozent) und Textnachrichten (17 Prozent) kommunizieren, dominiert bei Geschäftskollegen die E-Mail (44 Prozent), gefolgt von Telefon (24 Prozent) und Textnachrichten (14 Prozent).

 

Deutsche Geschäftsreisende vertrauen unterwegs auf Laptops

Deutsche Reisende bleiben unterwegs in Verbindung mit anderen, auch wenn ca. zwei Drittel finden, dass sie zu viele Gerätetypen mit sich führen, wenn sie geschäftlich unterwegs sind. Für berufliche Zwecke nutzen die Deutschen unterwegs hauptsächlich ihren Laptop (78 Prozent), ehe sie zu anderen Geräten greifen.

 

Der Großteil der deutschen Geschäftsreisenden (60 Prozent) neigt dazu, alleine zu reisen. Dies hängt wahrscheinlich damit zusammen, dass mehr als die Hälfte der deutschen Unternehmen es nicht erlaubt, dass Freunde oder Familienangehörige auf Geschäftsreisen mitreisen dürfen. Allerdings erlauben deutsche Firmen, mehr als dies in den anderen Ländern in EMEA üblich ist, die Geschäftsreise über das Wochenende zu verlängern (81 Prozent).

 

Reisende aus Amerika vermissen private Kontakte am meisten

Es gibt Ähnlichkeiten über die Kontinente hinweg, ob in Amerika (Nord- und Südamerika), Europa (inklusive Naher Osten und Afrika) oder Asien (inklusive Australien). Allerdings haben Reisende aus Aisen mehr das Gefühl die Kontrolle über ihre Aufgaben zu behalten (84 Prozent) als Reisende aus Amerika (76 Prozent) oder Europa (73 Prozent). Reisende aus Asien (53 Prozent) geben außerdem eher zu, dass durch Reisen weniger Zeit für andere Arbeiten bleibt und ihre Kollegen dies auffangen müssen.

 

Im Hinblick auf private Beziehungen zu Ehepartnern und wichtigen Personen sieht etwa ein Viertel der Befragten aus Amerika im Reisen eine Belastung (27 Prozent). In Europa und Asien sind es lediglich 22 Prozent. Das erklärt auch, dass Reisende aus dieser Region sehr viel stärker darum bemüht sind, mit ihren Familien in Kontakt zu bleiben (50 Prozent) als die Reisenden aus Asien (31 Prozent) und Europa (27 Prozent).

 

Mehr als die Hälfte (51 Prozent) der Reisenden aus Asien konnte aufgrund von Geschäftsreisen mindestens an zwei privaten Veranstaltungen oder Anlässen in den vergangenen zwölf Monaten nicht teilnehmen. Damit verpassen die Reisenden aus dieser Region deutlich mehr private Veranstaltungen, als die Reisenden aus Europa (44 Prozent) oder Amerika (42 Prozent).

 

„Es gibt viele Aspekte, die über Erfolg oder Misserfolg einer Geschäftsreise aus Sicht des Reisenden entscheiden“, sagt Chris Bowen, Managing Director EMEA bei CWT. „Umso einfacher wir es ihnen machen, gut organisiert zu sein, umso mehr verhelfen wir ihnen zu einem besseren Reiseerlebnis.“

 

Über die Studie

Die CWT-Studie „Connected Traveler“ wurde von Carlson Wagonlit Travel erstellt und von der Artemis Strategy Group vom 30. März bis 24. April 2017 durchgeführt. Die Daten basieren auf der Befragung von mehr als 1.900 Geschäftsreisenden im Alter zwischen 25 und 65 Jahren der Region AMERICAS (Brasilien, Chile, Kanada, Mexico und den USA), EMEA (Frankreich, Deutschland, Italien, Schweden, Spanien und Großbritannien) und APAC (Australien, China, Indien, Japan und Singapur).  Zur Teilnahme berechtigt waren Reisende mit mehr als vier Geschäftsreisen in den vergangenen zwölf Monaten. Ziel der Studie ist es, zu verstehen, wie Geschäftsreisende unterwegs mit privaten und geschäftlichen Kontakten in Verbindung bleiben.

 

Über Carlson Wagonlit Travel (CWT)

Unternehmen und Regierungsinstitutionen zählen auf uns, um ihre Mitarbeiter miteinander zu verbinden. Wir bieten unseren Reisenden das bestmögliche Kundenerlebnis, indem wir innovative Technologien mit langjähriger Erfahrung kombinieren. Jeden Tag veranstalten wir 95 Firmenveranstaltungen und betreuen eine so große Anzahl von Reisenden, dass diese fast 200 Boeings 747 und 100.000 Hotelzimmer füllen. Wir haben mehr als 18.000 Mitarbeiter in nahezu 150 Ländern und im Jahr 2016 erwirtschafteten wir einen globalen Umsatz von 23 Mrd. US-Dollar. Weitere Informationen auf Twitter @CarlsonWagonlit und LinkedIn.

 

Über die Artemis Strategy Group

Die Artemis Strategy Group (Artemissg.com) ist ein Kommunikationsforschungsunternehmen, dass sich auf die Markenpositionierung, Vordenkerposition und politische Fragen spezialisiert hat.

 

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